StraMu Würzburg 2011

 

 

 

STRASSENMUSIK FESTIVAL WÜRZBURG
am 10. und 11. September 2011

Das 2011er StraMu Würzburg ist Geschichte. An zwei Tagen ging Europas grösstes bühnenfreies Strassenmusikfestival über die Bühne. An 30 Locations der Innenstadt spielten über 350 Musiker und erfreuten Musikfans mit einem breitgefächerten Mix aus allen Stilrichtungen. Und egal ob es sich um die mongolische Gruppe SEDAA oder um die deutschen Hip Hopper von FRANZ BIBERKOPF handelte, die Zuschauer waren begeistert. Das Wetter spielte optimal mit, erst am Sonntag Abend öffnete sich der Himmel und beweinte das Ende eines tollen Events mit hochkarätigen Künstlern & Acts!

DER SAMSTAG

Blauer Himmel mit ein paar Schäfchenwolken - eine Temperatur von 24° im Schatten zur Mittagszeit - optimalste Voraussetzungen für ein gelungenes Strassenmusikfestival!

Die erste Band, die ich auf meinem Rundweg traf, war das Würzburger Duo ZWEITAKT. Sänger Jonathan Schneider und Songwriter & Keyboarder Markus Rummel haben vor kurzer Zeit den Casting Wettbewerb “Voices Wanted” gewonnen - hier präsentierten sie ihr neues Album am “Platz der jungen Kultur III”. Die Zeit: Es war jetzt 12:52 Uhr.

Während Jonathan die ersten Zuschauer bei Laune hielt, beseitigte Markus noch leichte technische Probleme mit seinem Keyboard, bevor es dann losgehen konnte mit dem ersten romantischen Pop Song. “Gib mir das Zeichen - jetzt ist es soweit - ich will dabei sein - ganz nah bei Dir - das Zelt ist die Hoffnung - jetzt und hier” - die gefühlvolle und weiche Stimme veranlasste vorbeigehende Passanten, stehen zu bleiben und andächtig zu lauschen. Wen es interessiert - ich habe bei manchen Interpreten & Gruppen spontan mein Diktiergerät eingeschaltet, um den Moment festzuhalten, damit ich bei der Vielzahl von angesehenen & angehörten Bands im Nachhinein noch wusste, um welche Musik es sich handelt. Vom Klang darf man nicht zu viel erwarten, ich sehe es als authentisches “Fieldrecording”, das ein bisschen vom StraMu-Charme konserviert. Klicke hier drauf!

Weitere Bilder von ZWEITAKT findest Du in der Fotogalerie von musikverrueckt.de

Die nexte Gruppe spielt am Anfang der Eichhornstrasse. GEE GEE KETTEL kommen aus Dänemark und spielten einen tollen Mix aus Blues, Americana, Folkrock & Rockabilly. Ein exzellenter Gitarrist, der zwischer akustischer Gitarre & einem Dobro (Resonatorgitarre) wechselte und eine “elektrische” Kontrabassistin, die sich am Ende als die Tochter des Saitenfetischisten entpuppte. Ich kam gerade rechtzeitig, um den Song “Don’t Think Twice It’s Allright” (im Original von Bob Dylan) mitzuerleben. Auch hier gibt es ein authentisches “Fieldrecording” - klicke hier, um es Dir anzuhören!

Als die Beiden dann auch noch den Song “Bang Bang My Baby Shot Me Down” (im Original von Nina Simone) aus dem Film “Kill Bill” anstimmten, war die Begeisterung beim anwesenden Publikum gross. Weitere Bilder der Band in der Fotogalerie - hier kommst Du zur Webseite der dänischen “One Man Band”: http://www.kettelbeat.com/

Die Bassisten SOLUNA SAMAY wird zurzeit auch auf der News Seite mit dem Videoclip “2 Seconds Ago” in der Rubrik “Geheimtipp der Woche vorgestellt”. Ein wundervoller Songwriter-Pop-Song, den sich niemand entgehen lassen sollte! Hier der Link zum Clip.

Weiter ging es zum nexten Act. Aber dort wurde gerade erst die Anlage aufgebaut - deshalb ein kleines Rätsel vorweg: Welche Gruppe richtet sich hier gerade ein, um etwas später ein rasantes Kuddelmuddel aus Balkan-Rock-Pop-Folk-Gypsy-Jazz zu spielen?

Gleich neben an am Dominikanerplatz war dafür die nexte Band fast spielfertig. FRANZ BIBERKOPF nennt sich eine bunt zusammengewürfelte Multikulti Truppe aus Trier, Siegen und dem Münsterland. Die Junx zelebrieren deutschen Hip Hop mit R&B Elementen und das in einer Art & Weise, dass sogar ich alter Hase begeistert war! Wenn der Begriff “Freshness” auf eine Truppe zutrifft, dann auf diese “Boygroup”.

Auch hier gibt es ein “authentisches Fieldrecording” vom ersten Stück des Sets, das von den Musikern allerdings auch noch zum “Soundcheck” genutzt wurde. Hier ist der Link!

Kein Hip Hop vom Band oder artifiziell mit Computer Software erstellt, sondern wirkliche “handmade” Musik, die sich aus spontanen Ideen & Jam Sessions ergibt. Auf den Webseiten der Gruppe gibt es ein paar Songs zum Antesten: http://bibermovement.de/ und - http://www.myspace.com/franzbiberkopfstreetcombo - im YouTube Kanal hat man die Möglichkeit, sich 5 Uploads anzusehen: http://www.youtube.com/user/Bibermovement

Von FRANZ BIBERKOPF schnell einen Abstecher gemacht zum “Bronnbach”, einem modernen Wirtshaus mit nostalgischem Gewölbekeller und idyllischem Innenhof, in dem sich an den beiden Tagen diverse Gruppen & Künstler präsentierten. Die erste Gruppe, die an diesem lauschigen Plätzchen auftritt, waren die SEVEN SEAONS: Feiner, akustischer A Capella Pop - vorgetragen einem Gitarristen und drei “Girlies”, die wunderbar miteinander harmonisierten. Wenn ich mir anhöre, welche mittelmässigen Vocal Gruppen sich regelmässig bei den deutschen Casting-Shows anbieten und das dann vergleiche mit dem hier Dargebotenen, muss ich sagen, das sind qualitative Welten!

Auch hier ein sogenanntes “Fieldrecording”, wobei hier der Geräuschpegel im Hintergrund wesentlich höher war, aber die Qualität der Sängerinnen ist trotzdem gut zu hören. Als ich mir die “Mädels” anhörte, trugen sie gerade den Klassiker “Jump” vor, den in den 80er Jahren im Original die amerikanischen Pointer Sisters gesungen hatten.

Annika Hillebrand (rechtes Bild) hat in Weimar klassischen Gesang studiert, hat bereits in zahlreichen Musicals mitgewirkt und ist u. a. im Duo “Chanseon” und als Solistin im Chor “KlangArt” tätigt. Mit dem A Capella Ensemble “O.P.E.R.A.” belegte sie im Landeswettbewerb von Jugend musiziert den 1. Platz in der Kategorie “Musical”. Ihre Webseite: http://www.myspace.com/annikahillebrand - weitere Fotos von SEVEN SEAONS gibt es im Verzeichnis der Fotogalerien auf der Seite musikverrueckt.de

Überall in den Innenstadt waren auch Graffity Künstler, Artisten oder Zauberkünstler tätig. Leider fehlte mir die Zeit, sich mit allem Dargebotenen auseinander zu setzen, wobei dieser talentierte Knirps (Bild links unten) gerade so sehr in sein Artwork vertieft war, dass ich wohl auch gar nicht gewagt hätte, ihn in seiner Konzentration zu stören. 

rep-IMG_6486_2

rep-IMG_6487_1

Next Stop: Eine der “niedlichsten” Kneipen Würzburgs überhaupt: Das WUNSCHLOS GLÜCKLICH in der Bronnbacher Gasse! Zwei Tage lang präsentierten sich dort im gemütlichen & familiären Hinterhofambiente “Acoustic Pop” Gruppen & Interpreten.

Der Eingang zum WUNSCHLOS GLÜCKLICH war nicht zu übersehen, übersichtlich auch das Programm der dort spielenden Acts. Tatort 13:29 Uhr - Würzburg, Bronnbacher Gasse: Ladies & Gentlemen! Hier kommt das talentierte Duo STEPh aus Berlin, das wiederum mit tollen Vocal Harmonien begeisterte. Ich kam in den Genuss der akustischen Version des Creedence Clearwater Revival Klassikers “Bad Moon Rising”, danach gab es dann die Eigenkomposition “Cause I Love You”. Mehr zu den beiden Damen nach der kleinen Werbepause - wie heisst es immer im TV? Gleich geht’s weiter!

 

 

 

LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH

7 Jahre Garantie gibt es beim Autohaus Fiolka in Margetshöchheim für einen PKW-Neukauf

Angel's Hair

 

 

 

Zurück ins WUNSCHLOS GLÜCK in der Bronnbacher Gasse. Dort hatte ich kurz Gelegenheit, mich nach dem Konzert mit den beiden Musikerinnen zu unterhalten.

Dr. Music: “Ihr seid also die Band STEPh. Gleich mal drei Fragen zu Beginn: Was bedeutet dieser Name? Wie habt Ihr zusammen gefunden und von kommt Ihr her?”

Stephanie: “STEPh ist der Name der Band, weil ich Stephanie (Bild links oben) heisse und das hier neben mir ist die Nadine (Bild rechts oben). Wir kommen aus Berlin und ich selbst mache schon Jahre lang Musik und die Nadine natürlich auch für sich. Letztendlich haben wir uns getroffen und uns verliebt - wir machen jetzt ungefähr ein Jahr lang zusammen Musik und haben sehr viel Spass miteinander.”

“Wer hat Euch beeinflusst, Eure Musik zu spielen? Sind das Songwriterinnen oder Folk Sängerinnen im herkömmlichen Sinne? Ihr habt ja vorhin mit “Bad Moon Rising” auch eine ganz alte Creedence Clearwater Revival Nummer aus dem Jahr 1969 gespielt.”

Stephanie: “Das geht alles querbeet durch die Musik, die mich schon als Kind beeinflusst hat und die ich damals gern gehört habe. Da sind viel Oldies dabei, aber auch die Musik von Sängerinnen wie Tracy Chapman, Alanis Morissette oder Cranberries.”

Nadine: “Ich schließe mich dem an. Bei mir waren es noch die Beatles, die Rolling Stones. Ich bin ja schon ein paar Jahre älter als die Steph. Das sind so meine Einflüsse.”

“Und wie seid Ihr Beiden überhaupt zum Singen gekommen? Aus Spass an der Freude? Ihr habt bestimmt bereits vorher in diversen Bands gesungen?

Stephanie: “Ich singe, seit ich singen kann. Seitdem Töne aus mir rauskommen. Mit 6 Jahren habe ich zum ersten Mal in einem Schulchor gesungen und seitdem habe ich IMMER gesungen. Später war es dann an einer Musikschule in einem Gospel-Chor.”

Nadine: “Ich habe auch schon immer gesungen - im Kindergarten, im Schulchor, die erste Band hatte ich dann mit 11 Jahren. Das war eine Hip Hop Crew mit ein paar Jungs, die auch gerappt haben und danach habe ich jahrelang englische Pop Musik gesungen”.

“Wie lange muss man üben, bis man die Vocal Harmonien so schön aufeinander abgestimmt hat, wie man es heute bei Euch hören konnte?”

Stephanie: “Das ist total unterschiedlich. Das kommt natürlich immer auf die einzelnen Songs und die verschiedenen Phrasen an. Wir proben 2 x in der Woche und da kommen immer wieder neue Sachen zustande. Das entwickelt sich einfach immer gut bei uns.”

“Von Euch gibt es schon eine CD. Habt Ihr die in einem Studio aufgenommen?”

Stephanie (lacht): “Das war in einem Home Studio - zuhause bei uns!”

Nadine: “Die CD ist im letzten Jahr erschienen, so ziemlich genau vor einem Jahr. Es gibt 5 Eigenkompositionen von uns. Dabei handelt es sich um Singer/Songwriter Stücke, die wir mit der akustischen Gitarre begleitet haben. Weitere Songs befinden sich gerade in Arbeit mit einem Produzenten, weil wir möchten, dass diese und auch neue Songs einmal mit Schlagzeug, E-Gitarren und Bass aufgenommen werden.”

“Noch eine Frage? Wie kommt man von Berlin zum Straßenmusikfestival in Würzburg?”

Stephanie: “Wir haben uns einfach beworben für diverse Festivals in Deutschland. StraMu hat uns dann mitgeteilt, dass wir spielen können und jetzt sind wir hier.”

Nadine: “Wir sind total verzaubert von der Stadt Würzburg.”

Stephanie: “Auch die Organisation ist super, es macht einfach sehr viel Spass hier!”

Die Webseite des sympathischen Duos: http://www.myspace.com/stephfirst

 

 

 

 

 

Hier kommst Du zurück zur Würzburg Seite

Hier kommst Du zurück zum Start auf dieser Seite

Hier kommst Du zur zweiten Seite der Reportage

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

BANDS & ACTS BEIM STRAMU 2011

 STEPHANIE WENDLER als Überraschungsgast bei TV Noir

Einmal im Monat gibt es in Berlin-Neukölln im Heimathafen die Talkshow “TV Noir”, dem sogenannten Wohnzimmer der Singer/Songwriter Szene. Im Dezember 2009 trat dort Stephanie Wendler solo als Überaschungsgast auf. Die schöne Ballade “In unseren Träumen” gibt es natürlich auch auf dem akustischen Mini-Album des Duos STEPh.

Wer den Clip hier nicht sehen kann, klickt auf diesen Link!
http://www.youtube.com/watch?v=09pTp22guQk

STEPH im Web:
http://www.myspace.com/stephfirst

WENN DU DEN VIDEO-CLIP NICHT SEHEN KANNST,
DANN HAST DU JAVA-SCRIPT DEAKTIVIERT